Friedrich Schiller
Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren. Er wuchs in Württemberg auf und studierte zunächst Medizin an der Karlsschule in Stuttgart. Schon früh interessierte er sich jedoch für Literatur, Philosophie, Geschichte und die großen Fragen des menschlichen Lebens.
Schiller lebte in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Themen wie Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Bildung und moralisches Handeln spielten in seinem Denken eine zentrale Rolle. Gestorben ist Friedrich Schiller am 9. Mai 1805 in Weimar. Die Stadt Weimar wurde durch ihn und Goethe zu einem der wichtigsten literarischen Zentren Europas.
Bekannte Werke
- Die Räuber
- Kabale und Liebe
- Don Karlos
- Maria Stuart
- Wilhelm Tell
Die wichtigsten Werke im Überblick
Die Räuber (1781)
Machte Schiller früh berühmt: ein Drama über Freiheit, Rebellion und familiären Konflikt zwischen den Brüdern Karl und Franz Moor – eines der wichtigsten Werke des Sturm und Drang.
Kabale und Liebe (1784)
Ein bürgerliches Trauerspiel über Liebe, Macht, Standesunterschiede und die tragische Geschichte von Ferdinand und Luise.
Don Karlos
Politische Freiheit, Macht und Freundschaft – mit dem berühmten Zitat „Geben Sie Gedankenfreiheit“.
Maria Stuart
Der Konflikt zwischen Maria Stuart und Königin Elisabeth, verbunden mit psychologischer Tiefe.
Wilhelm Tell (1804)
Eines von Schillers bekanntesten Werken über Freiheit und Widerstand gegen Unterdrückung – bis heute wichtige Schullektüre.
Auch als Balladendichter bekannt, u.a. mit „Der Handschuh“, „Die Bürgschaft“ und „Die Kraniche des Ibykus“.
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