Versform / Gedichtform
Hymne
Feierliche, preisende Gedichtform in freien Rhythmen zur überschwänglichen Verehrung eines Themas.
Definition
Die Hymne ist eine feierliche, preisende Gedichtform, die meist in freien Rhythmen verfasst ist und ein Objekt der Verehrung – eine Gottheit, eine Idee, die Natur oder eine bedeutende Persönlichkeit – überschwänglich lobpreist. Der Ton ist typischerweise pathetisch-erhaben und emotional gesteigert.
Im Unterschied zur formal strengeren Ode verzichtet die Hymne meist auf ein festes Versmaß zugunsten freierer, expressiverer Sprachgestaltung.
Beispiele aus der Weltliteratur
Hymnische Töne prägen zahlreiche Gedichte der Sturm-und-Drang-Zeit, etwa in Goethes frühen lyrischen Werken vor seiner klassischen Phase.
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