Erzähltechnik
Innerer Monolog
Unvermittelte Wiedergabe der spontanen Gedanken einer Figur, meist in der Ich-Form, ohne erzählerische Vermittlung.
Definition
Der innere Monolog gibt die spontanen, unmittelbaren Gedanken einer Figur unvermittelt und meist in der Ich-Form wieder, ohne dass ein Erzähler diese zusammenfasst oder kommentiert. Der Leser erhält dadurch direkten Einblick in das Bewusstsein der Figur, so wie es sich im Moment selbst formt.
Die Technik entwickelte sich vor allem in der literarischen Moderne als Mittel, psychische Vorgänge unmittelbarer darzustellen als durch traditionelle Erzählung.
Beispiele aus der Weltliteratur
Rilkes Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge nutzt Formen des inneren Monologs, um Maltes fragmentiertes Bewusstsein direkt einzufangen.
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